Stoppt die türkische Militäroffensive! Frieden für Syrien! Jetzt!

Am 9. Oktober hat die Türkei erneut einen Aggressionskrieg in und gegen Syrien begonnen.

Ihr erklärtes Ziel ist die dauerhafte Besetzung der überwiegend von Kurden bewohnten Regionen Nordsyriens und die Zerschlagung der dort aufgebauten demokratischen Strukturen.

Dieser Überfall ist ein offener Verstoß eines NATO-Staates gegen das Völkerrecht. Er führt zu einer neuerlichen Eskalation der Situation in Syrien, zu zahllosen Todesopfern und neuen Fluchtbewegungen.

Wir fordern von der Bundesregierung, Waffenlieferungen und jede militärische Zusammenarbeit mit der Türkei sofort einzustellen und alle politischen Mittel auszuschöpfen, um den Krieg der Türkei zu stoppen und die Besetzung Nordsyriens zu verhindern.

Stoppt den Krieg!

Samstag, 19. Oktober, Stuttgart

13 Uhr Lautenschlagerstr. (gegenüber Hauptbahnhof)

Ca. 14.30 h Kundgebung Schlossplatz

Es rufen auf:

DFG-VK Baden-Württemberg  –  DGB Stadtverband Stuttgart  –  Die Linke Baden-Württemberg  –  Die Linke Stuttgart  –  Friedensbündnis Esslingen  –  Friedenstreff Bad Cannstatt  –  Friedenstreff Stuttgart Nord  –  Informationsstelle Militarisierung  –  VVN-Bund der AntifaschistInnen Bawue  –  VVN-Bund der AntifaschistInnenStuttgart –

friedensnetz baden-württemberg

www.friedensnetz.de              buero@friedensnetz.de

Schweigen für den Frieden

Liebe Frieden suchende Menschen,

im Anhang die herzliche Einladung zur Wiederbelebung des

Schweigen für den Frieden”,

das in den 80er Jahren regelmäßig auf dem Schlossplatz stattfand.

Anlässlich des INF-Aktionstages, der am 1.6. bundesweit begangen werden soll, beginnen wir am Vorabend mit unserer – von da an – wöchentlichen Versammlung.

Wir stellen uns ab 18 Uhr in einem offenen Kreis auf, Leute können gehen oder dazukommen, wir reden nicht, auch wenn wir angesprochen werden (wenn nötig, dann gehen wir aus dem Kreis), 5 Minuten vor 19 Uhr fassen wir uns an den Händen und bleiben so bis zum Glockenschlag der Eberhardts Kirche zur vollen Stunde stehen.

Wer nicht mehr stehen kann, darf sich gerne auf den Brunnenrand setzen und wird deshalb nicht weniger zum Frieden beitragen!

Es gibt ein Banner mit der Aufschrift: “Schweigen für den Frieden”, noch aus damaligen Zeiten. Dieses sollte genügen. Über einen kleinen Infotisch mit Material zu friedenspolitischen Themen und Terminen denken wir noch nach.

Bitte keine Werbung für Parteien, Organisationen.

Ich freue mich auf Euch, auf unsere Kraft, unser gemeinsames Anliegen, auf die Gemeinschaft im Schweigen.

Friedliche Grüße
Susanne

Forderung an die Stadt Stuttgart, als Mitglied von „Mayors für Peace“ dem Beispiel anderer Städte zu folgen

Der ICAN-Städteappell: Den Druck kommunal verstärken!

Um den Druck auf die Regierungen weltweit zu erhöhen, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten, ruft die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) Städte und Gemeinden dazu auf, die Unterstützung des Atomwaffenverbotsvertrags zu beschließen und die Bundesregierung zur Unterzeichnung des Vertrags aufzufordern:

„Unsere Stadt/unsere Gemeinde ist zutiefst besorgt über die immense Bedrohung, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellen. Wir sind fest überzeugt, dass unsere Einwohner und Einwohnerinnen das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und lang anhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Daher begrüßen wir den von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen 2017 und fordern die Bundesregierung zu deren Beitritt auf.“ (ICAN-Städteappell 2019)

Städte in Deutschland, die den ICAN-Städteappell bisher unterzeichnet haben:

Mainz (2. Februar 2019), Wiesbaden (20. Februar 2019) Marburg (22. Februar 2019), Köln (5. März 2019), Potsdam (6. März 2019), München (12. März 2019), Göttingen (15. März 2019), Reinheim (22. März 2019), Dortmund (28. März 2019), Bremen (2. April 2019), Schwerin (8. April 2019), Herne (9. April 2019), Mörfelden-Walldorf (9. April 2019), Düsseldorf (11. April 2019), Kaiserslautern (15. April 2019), Naumburg (17. April 2019), Ilmenau (25. April 2019), Tübingen (2. Mai 2019), Hannover (9. Mai 2019), Berlin (9. Mai 2019), Kiel (16. Mai 2019), Essen (16. Mai 2019), Kassel (20. Mai 2019), Nürnberg (22. Mai 2019).

(Stand: 22. Mai 2019)