Friedenswissen

Kontext Wochenzeitung 21.02.2024: „So ein Wettrüsten überlebt der Planet nicht“

Hoher Treibstoffverbrauch, energieintensive Waffenproduktion, Flächenbrände bei Übungen: Das Militär ist eine der klimaschädlichsten Einrichtungen der Menschheit, sagt Jacqueline Andres von der Tübinger Informationsstelle Militarisierung. Frau Andres, die Bundeswehr hat in den vergangenen 15 Jahren Windenergieanlagen mit einer Leistungskapazität von etwa zwei Handvoll Atomkraftwerken verhindert. Dabei betont sie, dass sie die Energiewende grundsätzlich unterstützt. Wie glaubwürdig […]

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junge Welt 15.08.26: »Wir sind in alle Kriege hineingelogen worden«

Über politische Sprache, Propaganda und mediale Kriegsvorbereitung. Ein Gespräch mit Sabine Schiffer Sie befassen sich seit vielen Jahren mit Sprache und Medien. Als Professorin forschen und unterrichten Sie in Frankfurt am Main auch zum Verhältnis von PR und Journalismus. Was hat Sie vom Studium der Sprache als solche zu diesen Themenfeldern geführt? Ich habe zunächst

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Nachdenkseiten 30.06.21: Ein «gemeinsames Bedrohungsverständnis»

In seiner neusten Ausgabe publiziert die Zeitschrift für Innere Führung der Bundeswehr einen Aufruf zur Erhöhung des Bedrohungsgefühls der deutschen Öffentlichkeit durch Russland zum Zwecke der Stärkung der deutschen Bündnistreue mit den NATO-Oststaaten. Dabei bedient sich der Autor verschiedenster Euphemismen, aber auch wissenschaftlicher Untersuchungen zur öffentlichen Meinung, um für eine effektive, anti-russische Kommunikationskampagne zu werben. Zum 80.

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junge Welt 04.07.26: Geschichte – Wieder zu den Waffen zwingen

Vor 70 Jahren wurde in der BRD die Einführung der Wehrpflicht beschlossen, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung sie ablehnte Am 7. Juli 1956, elf Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, beschloss der Bundestag die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Sie galt mit einigen Ausnahmen für alle Männer von 18 bis 45. Der Grundwehrdienst war auf zwölf Monate festgelegt,

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junge Welt 22.06.26: OPERATION BARBAROSSA – In jeder Hinsicht beispiellos

Zum 85. Jahrestag des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion. Aus Anlass einer neuen Gesamtdarstellung, die die Kriegserfahrungen der sowjetischen Seite respektiert Die erste Ausgabe der »Deutschen Wochenschau« nach dem Angriff auf die Sowjetunion kam am 25. Juni 1941 in die Kinos.¹ Die Sendung war merkwürdig aufgebaut: Sie begann nicht mit dem zweifellos wichtigsten Thema, sondern

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IMI-Studie 2026/04: Pressefreiheit unter Beschuss

Die Studie untersucht die Entwicklung der Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland insbesondere seit der 2022 ausgerufenen „Zeitenwende“. Sie analysiert, wie Medien in die Legitimation von Aufrüstung und Kriegspolitik eingebunden werden und kritische, insbesondere antimilitaristische Positionen Repressionen ausgesetzt werden. Diese Entwicklungen werden mithilfe klassischer Studien und Fallbeispiele als historisch nicht neue Erscheinung eingeordnet. Neben ökonomischen Abhängigkeiten

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RIFA: Wohin führt uns die „Kriegstüchtigkeit“? Und was macht sie schon heute mit unserer Gesellschaft? Kritische Fragen und Argumente

Das neue Deutschland der „Kriegstüchtigkeit“ „Kanonen statt Butter“ Die Milliarden für Rüstung und Krieg fehlen in Deutschland für Investitionen in die Infrastruktur, für kommunale Aufgaben, den Wohnungsbau, für das Gesundheitswesen, Bildung, Soziales und Kultur und für den Umweltschutz. Folgen sind schon im Frieden Massenentlassungen, Preissteigerungen und Senkung des Lebensstandards in Deutschland wie in anderen EU-Ländern.

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Euromed Rights 15.04.26: Naher Osten: Kriege treffen besonders Frauen

War Devastates All – it Deepens Gendered Injustice in the Middle East! Since early March 2026, the war in Lebanon and across the Middle East has further exacerbated the humanitarian crisis already sparked by the ongoing genocide in Gaza. Across the region, women and girls account for a significant proportion of reported victims in the

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junge Welt 17.04.26: Wider die Naturalisierung des Krieges

Vorabdruck. Dem Trend, Gewalt zu einer menschlichen Konstante zu erklären, muss man bereits auf der Ebene der Begriffe begegnen. Frieden denken unter Bedingungen des Krieges Krieg erscheint in der gegenwärtigen politischen Öffentlichkeit zunehmend als ein Zustand, an den man sich zu gewöhnen habe. Er wird als unausweichliche Begleiterscheinung internationaler Politik dargestellt, als notwendige Reaktion auf

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IMI-Factsheet: „Kanonen statt Butter – Rüstung und Sozialabbau“

Spätestens seit dem völlig undemokratisch durchgepeitschten Beschluss im Frühjahr 2025, Militärausgaben weitgehend von der sogenannten Schuldenbremse auszunehmen, kennen die Rüstungsbudgets keine Grenzen mehr. Parallel dazu werden die Forderungen, die Sozialausgaben zur Gegenfinanzierung noch weiter zusammenzustreichen, immer unverfrorener. Die Dimensionen der aktuellen Entwicklungen scheinen bei vielen Menschen noch nicht richtig angekommen zu sein, weshalb das neue

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