21. Juli – Demo gegen neues NATO-Hauptquartier in Ulm – Gemeinsame Anreise mit dem Zug

Liebe Friedensfreunde, liebe Friedensfreundinnen,

gerne möchte wir Sie/euch auffordern am Samstag, den 21. Juli von Stuttgart mit nach Ulm zu fahren, um gemeinsam gegen das neue NATO-Hauptquartier unter Führung der Bundeswehr zu protestieren. Weitere Infos auf dem Flyer.

Falls ihr schon wisst, dass ihr mitfahrt, könnt ich euch gerne melden. Dann können wir ungefähr abschätzen, wie viele wir sind.

Friedenstreff Stuttgart-Nord

17. – 18. Juni „Auf nach Büchel“ zur Aktionswoche der IPPNW

Liebe Friedensfreunde, liebe Friedensfreundinnen, 

In Büchel sind die letzten bekannten US-Atombomben auf deutschem Boden gelagert. Die Bundeswehr wird sie im Kriegsfall mit ihren Tornados ins Ziel transportieren und abwerfen.

Bereits im Juli 1995 werden in einem Gutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag die Drohung mit und der Einsatz von Atomwaffen als völkerrechtswidrig ausgewiesen.

Trotzdem heißt es im Strategisches Konzept der NATO von 2010 „Die NATO wird ein nukleares Bündnis bleiben. Das nukleare Abschreckungsdispositiv der NATO beruht zum Teil auf auch vorwärts-dislozierten Kernwaffen der USA in Europa und auf Fähigkeiten und Infrastruktur, die von den betreffenden Bündnispartnern bereitgestellt werden.„ Der Ersteinsatz von Atomwaffen ist Bestandteil der NATO-Doktrin. Damit verstößt die Bundesregierung gegen das Völkerrecht, aber auch gegen den Atomwaffensperrvertrag sowie den Atomwaffenverbotsvertrag, der 2017 von der UNO beschlossen wurde. Des Weiteren verstößt die Bundesregierung gegen den Beschluss des Bundestages von 2010, mit dem Ziel des Abzuges aller Atomwaffen aus Deutschland. Die neue Bundesregierung lehnt ein atomwaffenfreies Deutschland ab.

Dies vor dem Hintergrund, dass weltweit atomar modernisiert und aufgerüstet werden soll. Alleine die USA haben unter Obama beschlossen, hierfür 1.000 Mrd. US-$ zu investieren. Die atomare Kriegsgefahr wird von Experten als so hoch wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr eingeschätzt. 

Aus diesem Grund unterstützen wir die Proteste und Aktionen der IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges) vor den Toren des Atomwaffenlagers in Büchel. An dem Ziel einer atomwaffenfreien Welt geht kein Weg vorbei, doch das muss von uns durchgesetzt werden. 

Wir rufen dazu auf, gemeinsam von Stuttgart nach Büchel zu fahren, und bitten darum, die Mail über eigene Verteiler weiterzuleiten. 

17. – 18. Juni „Auf nach Büchel“ zur Aktionswoche der IPPNW

  • Anmeldung zur gemeinsamen Fahrt über kontakt@friedenstreff-nord.de (siehe auch Kontakt)
  • Gemeinsame Anfahrt mit PKW, die Benzinkosten werden aufgeteilt
  • Bitte gebt bei der Anmeldung an, ob ihr ein Fahrzeug habt.
  • Übernachtung wurde kostengünstig in einer nahegelegenen Tagungsstätte organisiert
  • Abfahrt am Sonntag, den 17. Juni 18 um 9.00 Uhr
  • Allgemeine Infos zur Aktionswoche:

https://www.ippnw.de/aktiv-werden/termine/ippnw-aktionswoche-in-buechel.html

  • Weitere Infos gibt es nach der Anmeldung

Einladung zur Feuerbacher Kulturnacht

LIVEKONZERT „DIE MARBACHER“
Die MARBACHER präsentieren alte und neue Friedenslieder: Deutsche und internationale Folkmusik, ein buntes und kurzweiliges Programm mit handgemachter Musik. Auftritte um 18.45 und 22:00 Uhr.

Weitere Programmpunkte:
Kurzfilme zum Atomwaffenverbotsvertrag, Informationen zu Aufrüstung und Waffenexporten, Friedensgedichte, Friedenstauben basteln für Kinder, Getränke und kleine Snacks, …

Einfach mal vorbeischauen!
Es würde uns freuen, Sie bei der Kulturnacht begrüßen zu dürfen. Selbstverständlich kostenfrei!

Samstag, 14. April 2018 
18:00 – 21:30 Uhr in der „Kita 49“
Stuttgarter Straße 49, (U6, U13, Haltestelle Wilhelm-
Geiger-Platz, ca. fünf Gehminuten bis zur Kita 49)

UNO – ATOMWAFFENVERBOTSVERTRAG RATIFIZIEREN!
STUTTGART DARF NICHT ZUR ZIELSCHEIBE WERDEN!
Seit Januar 2018 steht die sogenannte Doomsday Clock auf 2 Minuten vor zwölf.
Die Gefahr eines Atomkrieges ist so groß wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht
mehr. Zahlreiche kriegerische Konflikte und ein neues Wettrüsten von USA,
Russland, den NATO-Staaten, aber auch vieler Staaten weltweit lassen einen
Atomkrieg immer wahrscheinlicher werden.
Deutschland spielt innerhalb der NATO mit einer aktiven nuklearen Teilhabe eine Schlüsselrolle. Die Bundesregierung muss dem Verbotsvertrag von Atomwaffen beitreten und den Abzug der Atomwaffen aus Büchel auf den Weg bringen. Sie muss sich endlich von der Abschreckung und der gefährlichen Eskalationspolitik lösen. Nur so kann sie glaubwürdig für Abrüstung und Deeskalation eintreten. Die USA haben aus militärischer Sicht die Welt in sechs Einflussgebiete aufgeteilt.
Zwei der Kommandozentralen sind in Stuttgart. Das Africom ist zuständig für Afrika. Im Eucom werden alle Manöver der USA und der NATO, aber auch Kriegseinsätze in Europa, das für die USA bis an die russisch-nordkoreanische Grenze geht, geplant und gesteuert. Dies schließt den Einsatz von Atomwaffen ein. Im Kriegsfall wäre Stuttgart erstrangiges Ziel eines militärischen Gegenschlags. Jegliches Leben in Stuttgart würde vernichtet werden.
Wir fordern die Schließung von Eucom und Africom, insbesondere dass die
Landesregierung und der Stuttgarter Gemeinderat in dieser Sache aktiv werden.
Die Stadt Stuttgart hat sich den Internationalen Bürgermeistern für den Frieden
angeschlossen. Hier gilt es, den Absichtserklärungen Taten folgen zu lassen.
Die Große Koalition plant eine deutliche Erhöhung des Rüstungsetats mit dem Ziel diesen gegenüber heute von 38,5 auf 65 Mrd. Euro annähernd zu verdoppeln. Wir vom Friedenstreff Nord fordern stattdessen eine umfassende Abrüstung, um die zahlreichen sozialen Aufgaben bewältigen zu können.

Aufruf zu den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz

Während im Februar in München die 54. Konferenz unter dem Titel „Sicherheit“ stattfindet,

  • stehen sich aufgrund der vorgerückten NATO-Truppen an der russischen Grenze die größten Militärmächte der Welt gegenüber,
  • droht der Konflikt zwischen Nordkorea und den USA zu einem Atomkrieg zu eskalieren,
  • beteiligen sich die NATO-Staaten und ihre Bündnispartner an der Zerstörung der Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen und zwingen sie damit zur Flucht, beispielsweise in den kurdischen Gebieten, im Jemen und in Afghanistan,
  • leiden weltweit 815 Millionen Menschen unter chronischem Hunger. Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an

Wir unterstützen den Aufruf zu den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz.

Und wir fahren am 17.2. gemeinsam mit dem Zug nach München mit dem Wochenendticket. Wir treffen uns um 8:30 Uhr im Bahnhof Stuttgart vor Nordsee.

Flyer

Protest gegen die Militär- und Rüstungsmesse ITEC 2018 geht weiter

Ohne Rüstung Leben hat als erste Organisation bereits im Sommer 2017 gegen die geplante Waffentechnik- und Militärmesse ITEC 2018 auf der Landesmesse in Stuttgart protestiert. Inzwischen schließen sich immer mehr Stimmen aus Politik und Gesellschaft unserem Protest an. Ein breites Bündnis plant neue Aktionen und beginnt mit einer Kundgebung vor dem Stuttgarter Rathaus.

Lesen Sie hier auf der Seite von Ohne Rüstung Leben weiter.