FRIEDENSRATSCHLAG

25. Januar 2026, 11:00 Uhr
Gorch Fock Str . 26, Stuttgart

Thema: Können wir die Stationierung der US-Mittelstreckenwaffen verhindern? Perspektiven des Schutzes und des Widerstands?

Dazu haben wir Jan Menning vom „Wiesbadener Bündnis gegen Raketenstationierung“ eingeladen.

Zwischen Juli und September 2026 sollen in Deutschland US-Erstschlagswaffen stationiert werden, bevor diese dann in wenigen Jahren durch europäische Mittelstreckenwaffen ersetzt werden sollen.

Diese Waffen heben die Kriegsgefahr auf eine neue Stufe, indem sie einen russischen Präventiv-schlag provozieren. Damit werden wir zum Schlachtfeld. Was uns schützen soll, gefährdet uns also.

Stuttgart und Wiesbaden sind ähnlich betroffen als potentielle Zielscheiben: Stuttgart v.a. durch die US-Kommando-Zentrale EUCOM, von der aus alle US-Raketen/-Truppen in Europa befehligt werden und Wiesbaden v.a. als Standort der Multi-Domain Task Force (MDTF), „bewegliche Kernverbände für die weitreichende regionale Kriegführung“ der U.S. Army, die dort übrigens seit

2021 (also vor der Eskalation des Ukrainekriegs) stationiert ist.

Diese Raketen sind Magneten!

Lasst uns gemeinsam diskutieren, wie wir Impulse setzen können – auch mit Hilfe der Genfer Konvention – um unsere Städte zu schützen.

Übrigens hat die DGB-Stadtverbands-konferenz Stuttgart am 14.10.25 folgende drei Beschlüsse gefasst:

  • Gegen das 5 %-Ziel der NATO
  • Gegen die Stationierung von US-
    Mittelstreckenraketen in Deutschland
  • Gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht