StZ 18.04.26: Hunderte fordern Frieden und Völkerrecht für Palästina, den Libanon und den Iran

Bei der friedlichen, aber lauten Kundgebung und Demo in Stuttgart haben die Teilnehmer unter anderem vehement die Einhaltung der Menschenrechte gefordert.

Mehrere hundert Menschen haben am Samstag mit einer Kundgebung auf dem Schlossplatz und einem lautstarken Demonstrationszug um die Innenstadt gegen die Kriege im Nahen Osten protestiert und „Frieden, Gerechtigkeit und die Einhaltung des Völkerrechts“ gefordert. Die Veranstaltung dauerte bis zum späteren Nachmittag und verlief bis dahin friedlich.

Für Samstag hatte ein Netzwerk von pro-palästinensischen Initiativen bundesweit zu Demonstrationen aufgerufen. Unter anderem wurde in Berlin, Würzburg, Düsseldorf, Lübeck, Essen, Hamburg, München oder Freiburg gegen die Angriffe Israels im Gaza-Streifen und im Libanon sowie gegen den Angriff auf den Iran gemeinsam mit den USA protestiert. Fast jede Veranstaltung hatte ein etwas anders ausgerichtetes Motto. In München ging es vor allem „Gegen die Todesstrafe für palästinensische Gefangene“, in Hamburg. Wie in zahlreichen anderen Städten wurde der Samstag zum „Palestinian Prisoner’s Day“ gemacht, in Friedrichshafen gab es eine Mahnwache „Gemeinsam für Palästina und die Hilfsschiffe nach Gaza“, um nur einige Beispiele zu nennen.

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