In Baden-Württemberg haben mehrere Tausend Menschen bei den traditionellen Ostermärschen für Frieden demonstriert. Der Krieg im Iran stand dieses Jahr im Mittelpunkt.
Bei traditionellen Ostermärschen der Friedensbewegung sind in Baden-Württemberg am Samstag Tausende Menschen auf die Straßen gegangen. Sie demonstrierten unter anderem gegen die militärische Aufrüstung in Deutschland und für ein schnelles Ende des Kriegs im Iran.
In Stuttgart zählte die Polizei rund 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Ostermarsch startete mit einer Kundgebung vor der Kommandozentrale des US-Militärs in Stuttgart-Vaihingen. Nach Angaben der Veranstalter waren sogar rund 5.000 Menschen beim Ostermarsch durch die Stuttgarter Innenstadt dabei. Die Demo endete am Schlossplatz.
Die Veranstalter setzen sich in Stuttgart auch für das uneingeschränkte Recht auf Kriegsdienstverweigerung und die Rücknahme des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes ein.
„Die Welt steht am Abgrund, weil Putin, Netanjahu und Trump jeden letzten Rest an Menschlichkeit verloren haben, weil sie Kriegsverbrechen befehlen oder bewusst in Kauf nehmen“, sagte die Landesbezirksleiterin der Gewerkschaft ver.di Maike Schollenberger in Stuttgart. Die richtige Antwort auf rohe und brutale Gewalt sei nicht Gegengewalt, sondern die Ansage: „Nicht mit uns!“
