Luftangriffe auf Caracas und andere Landesteile. Präsident Maduro laut Trump in US-Gefangenschaft
Die USA haben mit Luftangriffen einen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Venezuela begonnen. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro sei gefangen genommen und aus dem Land geflogen worden, behauptete US-Präsident Donald Trump am frühen Samstag auf Sozialen Medien, nachdem er bestätigt hatte, dass die US-Streitkräfte einen »groß angelegten Angriff gegen Venezuela und seinen Führer« durchgeführt hätten. Auch Maduros Frau sei gefangen genommen worden. »Angesichts dieser brutalen Situation und dieses brutalen Angriffs wissen wir nicht, wo sich Präsident Nicolás Maduro und First Lady Cilia Flores befinden«, erklärte Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez gegenüber dem Sender VTV, nachdem sie den Tod von Soldaten und Zivilisten infolge der US-Angriffe bestätigt hatte. Rodríguez forderte die US-Regierung auf, einen unverzüglichen Nachweis über das Leben von Maduro und Flores zu liefern.
In der Nacht auf Samstag wurde die Hauptstadt Caracas nach Luftangriffen von mehreren Explosionen erschüttert. Die Angriffe galten offenbar unter anderem einer Luftwaffenbasis im Gebiet La Carlota und einem Militärkomplex im Süden der Stadt. Auch in der nördlichen Küstenstadt La Guaira kam es zu Explosionen. Es gibt bisher keine verlässlichen Angaben zu Toten, Verletzten oder zur Zerstörung militärischer und ziviler Infrastruktur.
